Ein Mann der Tat
GANT REPORTAGE

Ein Mann der Tat

Fotograf und Abenteurer Forest Woodward reitet seine ganze eigene Reisewelle


  • Forest Woodwards Instagram-Feed zeigt die Höhepunkte eines wilden Lebens, das stets in Bewegung ist: kunstvolle Bilder von Flüssen, Meeren, Dschungeln und Felsen, oftmals mit kleinen oder großen Silhouetten, die sich durch diese atemberaubenden Landschaften bewegen. Nur selten handelt es sich dabei um professionelle Models. In der Regel sind es Freunde und Mitreisende des 30-jährigen Fotografen, aber auch um geschickte Sportler in einer oder mehreren Abenteuersportarten.


  • Vielleicht ist es seine Beziehung zum Surfen, die das Meiste über Woodward verrät. Er erlernte den Sport später als die anderen Sportarten, die er ausübt, und zwar 2011, als er in ein Apartment über einem Fischmarkt in Brooklyn zog. Die niedrigere Miete machte den gewöhnungsbedürftigen Geruch wett.


  • Sein australischer Mitbewohner brachte ihm das Wellenreiten bei. Woodward und seine Surffreunde standen nicht selten um vier Uhr morgens auf und nahmen die lange U-Bahn-Fahrt zum Rockaway Beach am östlichen Ende des Stadtbezirks auf sich. Im Winter bekamen sie Komplimente für „die lustigsten Looks“, als sie im Zug ihren Neoprenanzug anzogen. Das steigerte den Spaß noch. Danach surfte Woodward in der ganzen Welt: die Pazifikküste Nordamerikas rauf und runter, aber auch an weiter entfernten Orten wie in Südafrika und El Salvador. Und dabei musste er nie sein Brett mitbringen, denn er hatte immer einen Freund vor Ort, der ihm aushalf. 


  • Denn Woodward reist vor allem, um Menschen zu treffen. Als Kind gaben ihm seine Eltern Hausunterricht und nahmen ihn und seine Geschwister – namens Autumn, Rivers und Canyon – mit auf Abenteuerreisen: Sie schliefen auf schmutzigen Böden in Perus Heiligem Tal und fuhren mit dem Fahrrad durch Südengland. Er passte sich schnell an sein jeweiliges Umfeld an und spielte mit den einheimischen Kindern. Heute ist sein Einstiegspunkt oftmals die Kamera.  Inspiriert von Ansell Adams bevorzugte er lange leere Landschaften. Aber das hat sich geändert, sagt er. „Jetzt suche ich den Kontakt zu Menschen und Fotos, die etwas über sie aussagen.“


  • Das Sesshaftwerden war in der letzten Zeit ein wiederkehrendes Thema. „Immer in Bewegung zu sein, verschiedene Orte und Denkweisen zu erleben, das Interagieren mit anderen Menschen und die wechselnde Umgebung geben mir viel Energie“, erklärt er. „Aber auf der anderen Seite erschöpft es mich zunehmend.“ In diesem Sommer plant Woodward einen einmonatigen Trip durch den Purcell Wilderness Park in British Columbia, Kanada. Eines seiner drei Ziele dabei sei die Eröffnung einiger bislang unerschlossener Kletterrouten. Zu den beiden anderen sagt er: „Ich würde da draußen gern irgendwo einen Ort finden, an dem ich gut schlafen und vielleicht zuhause anrufen kann.“

    Von Darrell Hartman

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