Die richtige Zielgruppe erreichen
1949-1959

Die richtige Zielgruppe erreichen

Marty und Elliot bestehen darauf, dass für GANT-Produkte nur das Beste gut genug ist.

Marty und Elliot kannten das Familienunternehmen durch und durch. Sie identifizierten sich so sehr damit, dass sie sogar ihren Nachnamen von Gantmacher zu Gant änderten. Sie begriffen außerdem, wie mächtig Werbung sein konnte. Ihre Produkte sollten daher stets an den richtigen Orten gesehen werden. Aus diesem Grund belieferten sie nur die besten Geschäfte der Stadt und schalteten ihre Werbeanzeigen im Magazin The New Yorker.

„Sie wussten, wer ihre Kunden waren und hatten sich entschlossen, diese direkt anzusprechen. Dies war eine sehr moderne Art der Werbung.“ – Christopher Bastin, Creative Director von GANT

Die erste Ausgabe von „The New Yorker“ war im Februar 1925 mit einer Zeichnung eines monokeltragenden Dandys auf dem Titelblatt erschienen. Es war eine neue Art von Zeitschrift, die eine neue Leserschaft anzog.

„The New Yorker wird kein Magazin sein, dass für die älteren Damen in Dubuque herausgegeben wird“, schrieb der Gründer und Redakteur Harold Ross. „Das Magazin kümmert es nicht, was diese Damen darüber denken. Das soll nicht respektlos erscheinen, The New Yorker bekennt sich nur offen dazu, für ein großstädtisches Publikum bestimmt zu sein.“

Das Magazin zog die besten und klügsten Autoren an, von J. D. Salinger und Vladimir Nabokov über Dorothy Parker bis zu F. Scott Fitzgerald und seiner Frau Zelda. Es war nicht nur wählerisch bei seinen Autoren und Journalisten, sondern auch bei der Entscheidung, welche Werbungen in der Zeitschrift erscheinen würden. Anzeigen, die nicht zum Ton des Magazins passten, wurden schlichtweg abgelehnt.

Eines der Unternehmen, das alle Kriterien erfüllte, war GANT. Anfangs konnten Marty und Elliot sich nur alle drei Monate eine Schwarz-Weiß-Anzeige auf einer Achtelseite erlauben. Nach und nach wurden die Anzeigen jedoch größer und erschienen häufiger, mit dem Oxford-Hemd auf vier verschiedenen Fotos und in vier unterschiedlichen Situationen – und zu guter Letzt liefen acht vollfarbige Werbeanzeigen im Jahr. Die Kampagne verbreitete effizient die Botschaft, dass GANT genau die Hemden herstellte, die von den smarten und weltklugen jungen Menschen der Zeit getragen wurden.

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    • Original Shirtmaker
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    • 1907-1927

      Die Geschichte von GANT beginnt mit einem ukrainischen Jungen, der auf der Suche nach einem besseren Leben nach Amerika segelte, sich verliebte, erfolgreich war und den amerikanischen Modestil für immer veränderte.

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    • New Haven und der Ivy League Look

      Von der Stadt New Haven und der Yale University inspiriert, spielte GANT eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Ivy-League-Looks.

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    • 1920-1949

      Von seinen Söhnen ermutigt, gründet Bernard Gantmacher GANT Inc. und beginnt mit der Herstellung von Hemden unter dem eigenen Label des Unternehmens.

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    • 1950s

      In den 1950ern war Weiß die vorherrschende Farbe für Herrenhemden – bis GANT einen neuen mutigen Look entwarf, der die „Oxford Color Explosion“ entzündete.

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    • 1949-1960

      Die Kragenform, die Schlaufe, die Kellerfalte, der Knopf an der Kragenrückseite und der Riegel mit Knopf – sie alle müssen einfach perfekt sein. Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg für ein Unternehmen, das führend in seinem Bereich ist.

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    • 1960's

      Das GANT Hemd ist eine Sensation im Yale Co-op Campus Store und hat sich zu einem festen Bestandteil des Ivy League Looks entwickelt.

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    • 1949 und weiter

      From Ivy League to American Sportswear, GANT helps define the casual yet smart look.

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    • Mitte 1950's

      Wie ein unauffällig geprägtes G am Hemdsaum Teil der Geschichte der amerikanischen Herrenmode wurde ...

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    • (1926-2016)

      Elliot Gant verstarb im Alter von 89 Jahren im März 2016 in Florida. Er trug maßgeblich zur Gründung von GANT bei und revolutionierte die Marke mit Innovation und Sinn für Stil.

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